Schwarzer Hautkrebs

Der schwarze Hautkrebs, das Melanom,  hat seinen Namen vom Melanin, dass die Melanozyten, die Pigmentzellen der Haut bilden. Aus diesen Zellen entsteht das Melanom. Die Melanozyten liegen normalerweise einzeln verteilt oder wie beim Muttermal auch angehäuft in Nestern im Bereich zwischen Oberhaut und Unterhaut. Das von ihnen gebildete Pigment wird an die umgebenden Hautzellen abgegeben und verteilt. Bei Sonneneinstrahlung wird die Pigmentbildung angeregt, die umgebenden Hautzellen nehmen das Pigment auf und reichern es auf der zur Sonne gewandten Seite über dem Zellkern an. Sozusagen als Sonnenschirm über der Erbsubstanz, der DNA, um Schäden zu vermeiden. Kommt es zu einer Entartung der Melanozyten, dann können sich diese rasch vermehren . Es entsteht ein Melanom. Melanome finden häufig schneller als andere Hautkrebsarten Anschluß an Lymph- und Blutgefäße, eine rasche Metastasierung wird dadurch begünstigt und macht das Melanom zu einem sehr bösartigen, gefürchteten Tumor.

Das Vermeiden von Sonnenbränden ist als Vorbeugung die wichtigste Maßnahme, neben Vermeiden von zu intensiver chronischer Sonneneinwirkung.
(Achtung! Das Röten der Haut nach dem Sonnenbad ist bereits ein Sonnenbrand!)

Durch das regelmäßige Hautkrebsscreening, bei der neben der restlichen Haut auch ganz besonders genau die Muttermale mit einem Dermatoskop angesehen werden, können durch einen erfahrenen Hautarzt bereits Frühstadien entdeckt werden. Beim dysplastischen Nävussyndrom, der vererbten Neigung zur Ausbildung von vielen, auffälligen Muttermalen, empfehlen wir diese Kontrolle mindestens einmal jährlich durchzuführen.

Es gibt bei uns in der Praxis die Möglichkeit Muttermale zu fotografieren und diese Bilder zu speichern für einen späteren Vergleich.